Lasershutter

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Risikofreie Laserbearbeitung

Bei der Laserbearbeitung besteht die Gefahr, dass durch Versehen oder einen technischen Fehler der unsichtbare Laserstrahl nicht abgeschaltet wird und somit den Bediener im Einrichtbetrieb verletzt. Auf Grund der hohen Leistung eines Bearbeitungslasers mit 2kW wird das Verletzungsrisiko als hoch eingeschätzt. Deshalb schreibt der Gesetzgeber  ein mechanisches Sicherheitselement vor, das den Strahl sicher umlenkt, sobald dieser nicht in Nutzung ist. Zusätzlich wünschte der Einrichter den ansonsten unsichtbaren Strahl auf dem Werkstück zu sehen.

Robuster Aufbau mit Wasserkühlung

Gelöst wurde die Aufgabenstellung mit einem einfachen Konzept und möglichst robusten Elementen. Die Einheit beinhaltet einen reichlich dimensionierten Schrittmotor, der ein Schubkurbelgetriebe antreibt. Die Drehlager im Kurbelgetriebe sind mit trockenen Gleitlagern ausgestattet. Das Schublager weist eine Lebensdauerschmierung mit Fett auf. Auf dem Schublager ist ein wassergekühlter Umlenkspiegel montiert, der den Laserstrahl um 90° ablenkt in eine ebenso wassergekühlte Strahlfalle. Statt des Bearbeitungsstrahls wird über einen weiteren auf dem Schublager montierten Umlenkspiegel ein Pilotlaser eingekoppelt, welcher die Position des Lasers auf dem Werkstück anzeigt.

Sicher und zuverlässig

Auf Sicherheit zertifizierte Endlagenschalter in doppelter Ausführung überwachen die Position des Schublagers mit den Spiegeln. So wird eine Sicherheit mit Performancelevel E erreicht. Ein Controller ist in der Baugruppe enthalten, welcher bei Anliegen des Aktiv-Signals den Motor aktiviert und damit den Umlenkspiegel aus dem Laserstrahl fährt. Nach Abfallen des Signales bewegt sich der Spiegel selbstständig in die geschlossen-Lage zurück. Die Zuverlässigkeit der Baugruppe wurde in einem Lebensdauertest nach statistischen Kriterien nachgewiesen.


Ansprechpartner Sonderbaugruppen

Dipl.-Ing. Elger Matthes

Tel.: +49 (0) 351 88585-0

elger.matthes(at)steinmeyer.com