Drehtisch zur Röntgeninspektion

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Kombination aus Drehung und Linearbewegung

Große Materialproben sollen mit einem Tomographieverfahren dreidimensional dargestellt werden. Zum Erzeugen der sehr kurzwelligen Röntgenstrahlen wird ein Synchrotron in der Schweiz verwendet. Die Herausforderung liegt in der zu erwartenden Masse der Proben von bis zu 80kg und deren Dimension mit bis zu 400 mm, was zu einem geforderten Drehradius von 800mm führt. Diese Dreheinheit muss zusätzlich um das Längsmaß der Probe verschoben werden können. In Bewegungsrichtung ist ein Hub von 400mm notwendig.

Drehtisch mit Zahnriemen

Die konstruktive Ausführung besteht aus einem kundenspezifisch angefertigten Drahtlager, welches eine Einheit mit einem Zahnriemen-Synchronrad bildet. Ein erst kürzlich entwickeltes Zahnprofil wird eingesetzt, um den Drehantrieb spielfrei und gleichzeitig leichtgängig bei geringer Vorspannung zu gestalten. Die geringe Vorspannung ist wichtig, da auch die Bauhöhe des Bewegungssystems kritisch ist und hohe Vorspannung im Riemen auch massive Platten und damit eine größere Bauhöhe verlangt. Für den Längshub werden ein Präzisions-Kugelgewindetrieb und Profilschienen verwendet. Dreheinheit und Längshub werden von Schrittmotoren mit nachgeschaltetem Getriebe angetrieben.


Ansprechpartner Sonderbaugruppen

Dipl.-Ing. Elger Matthes

Tel.: +49 (0) 351 88585-0

elger.matthes(at)steinmeyer.com